Wieso ein weiterer Pferdeblog? Aus Pferdefreundlichkeit!

Pferdefreundlichkeit

Es freut mich sehr, dass du hierher gefunden hast. Wirklich! Denn das bedeutet, dass dir ein artgerechter, fairer Umgang mit Pferden wichtig ist: Pferdefreundlichkeit eben. Vielleicht fragst du dich gerade, wozu ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, wo es doch schon so viele wunderbare Pferdeblogs gibt. Ich habe mich selbst lange gefragt, ob ich diesen Blog starten soll, oder nicht. Aber wie so oft im Leben, lassen sich nur dann Dinge verbreiten, verbessern oder verändern, wenn ich auch selbst aktiv werde und meinen Beitrag dazu leiste. Und deshalb glaube ich, dass es gar nicht genügend Blogs geben kann, die sich für einen pferdefreundlichen Umgang mit diesen wundervollen Tieren einsetzen.

Mir liegt es am Herzen, die Botschaft der Pferdefreundlichkeit zu verbreiten. Zu teilen, was ich bisher selbst erfahren und gelernt habe. Und wenn ich dir auf diese Weise dabei helfen kann, ein paar Fragen zu beantworten oder Ängste zu bewältigen, dann wäre das großartig. Für dich, für dein Pferd, für eure Beziehung zueinander!

Die Regeln brechen!

Vielleicht geht es dir so, wie es auch mir lange Zeit ging (und auch heute noch manches Mal geht). Dein Pferd steht in einem Stall und um dich herum viele Pferdemenschen, die vieles “besser wissen”. Das meine ich gar nicht negativ oder abwertend. Viele Pferdemenschen haben jahrzehntelange Erfahrung. Und dann gibt es all die Experten: Tierärzte, Trainer, Hufschmiede. Dadurch triffst du in deinem Stall auf jede Menge Wissen und vor allem: auf unglaublich viele Meinungen, die sich oft enorm voneinander unterscheiden. Wahrscheinlich wirst du dich daher regelmäßig fragen, wer nun richtig liegt. Aber was ist, wenn ich dir sage, dass es “das Richtig” nicht gibt? Weil es, wie so oft im Leben, immer “ganz darauf ankommt”. Weil “viele Wege nach Rom führen” und weil dir letztlich nur einer beantworten kann, was “richtig” ist oder nicht: nämlich dein Pferd.

Es geht mir also darum, dich dazu zu ermutigen, die ungeschriebenen Gesetze der Pferdewelt zu brechen. Dir eine eigene Meinung zu bilden, dein Pferd kennenzulernen und dich an deinem Pferd zu orientieren. Du darfst Dinge anders machen, als andere, auch wenn sie dich dann misstrauisch beäugen und sich fragen, was du gerade machst. Denn genau das werden viele Pferdemenschen tun, wenn du aus der Reihe tanzt. Wenn du neue Sachen ausprobierst und experimentierst. Wenn du auf dein Pferd hörst, anstatt auf eine Stallkollegin mit 20 Jahren Erfahrung.

Deinem Pferd nicht schaden!

Dabei sind deinen Möglichkeiten (fast) keine Grenzen gesetzt. Solange du im Sinne deines Pferdes handelst, oder besser ausgedrückt, für dein Pferd verständlich, nachvollziehbar und nicht beängstigend oder gefährdend, stehen dir und deinem Pferd eine riesige Welt voller Möglichkeiten zur Verfügung.

Und genau dies ist letztendlich der Grund für diesen Blog. Ich möchte die vielfältigen Möglichkeiten eines pferdefreundlichen und möglichst artgerechten Umgangs miteinander beleuchten und dazu ermutigen, den vielen “Regeln” und “Verpflichtungen” des “normalen Reiteralltags” zu entfliehen.

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